Botschaft der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland

Bericht des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte (OHCHR) über die Lage der Menschenrechte auf der von Russland annektierten Krim in Genf vorgestellt

02 Oktober, 18:00

 Bericht des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte (OHCHR) über die Lage der Menschenrechte auf der von Russland annektierten Krim wurde 25.September in Genf präsentiert.

Laut dem am vorgestellten Papier, würden Rede- und Versammlungsfreiheit sowie die Religionsfreiheit auf der Krim seitens der russischen Behörden seit der Annexion der Krim im Jahr 2014 immer weiter eingeschränkt. Auch die Minderheit der Krimtataren habe unter der russischen Herrschaft zu leiden, deren Interessenvertretung Medschlis verboten worden sei. In dem Bericht stuft das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte die Krim als vorübergehend besetztes Gebiet ein.

http://www.ohchr.org/Documents/Countries/UA/Crimea2014_2017_EN.pdf

 

Durch willkürliche Festnahmen und Einsperrungen, Fälle von gewaltsamem Verschwindenlassen, Misshandlungen und Folter habe russische Okkupationsmacht gegen Haager und Genfer Konventionen verstoßen, heißt es in dem Dokument.

Die Bundesregierung verurteile Haftstrafen, die von russischen Instanzen auf der Krim verhängt wurden. Das sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Demmer in Berlin. Die Urteile bestätigten einen kritischen UN-Bericht über die Lage der Menschenrechte auf der von Russland annektierten Krim.