Der Vorschlag des Außenministeriums der Russischen Föderation zur so genannten internationalen humanitären Mission in Donbas ist zynisch, zumindest deswegen, dass gerade Russland die Situation im Osten der Ukraine weiter destabilisiert, gesetzwidrige Taten der Terroristen allseits unterstützt und volle Verantwortlichkeit für humanitäre Probleme in Donezker und Lugansker Gebieten trägt.
Außer der bewussten Zerstörung lebenswichtiger Infrastruktur der Region, der Wohnhäuser, wasser- und energieliefernder Systeme, greifen die Terroristen der sogenannten „DNR“ und „LNR“, unter denen eine wesentliche Anzahl Bürger Russischer Föderation bilden, medizinische Anstalten und deren Personal an, beschießen Krankenhäuser, hindern der Behandlung von Erkrankten, entführen Krankenwagen. Die Rechtsschutzorganisation „Human Rights Watch“ hat in ihrem heutigen Bericht solche Verbrechen der prorussischen Kämpfer verurteilt, indem sie zu deren unverzüglichen Einstellung aufgerufen hat.
Dafür geben die Kräfte der Antiterroristischen Operation den Bürgern den Frieden zurück, indem sie Wohnorte in Donbas von Terroristen befreien, graduellen Wiederaufbau der Infrastruktur und den Rückkehr ins normale Leben gewährleisten.
Seit Juni funktioniert in der Ukraine effektiv der errichtete zwischenbehördliche Koordinationsstab, zu dessen Bestand Vertreter der Organisationen des UN-Systems und des Internationalen Komitees des Roten Kreuz gehören. In enger Mitwirkung mit ihnen ergreift die ukrainische Regierung effektive Maßnahmen zur Sicherstellung erstrangiger humanitärer Bedürfnisse der Zivilbevölkerung und innerstaatlichen Mobilität dieser Personen. Humanitäre Korridore sind für alle, die das ATO-Gebiet verlassen wollen, eingerichtet worden.
Die Ukraine und die gesamte zivilisierte Welt glauben nicht an die Ehrlichkeit der Absichten Russlands. Während die Terroristen Verstärkung durch Waffen, militärische Technik und Söldner aus dem Territorium der Russischen Föderation bekommen, haben ausländische Partner auf den Appel der Ukraine geantwortet und leisten praktische Hilfe bei Wiederaufbau der Infrastruktur und Lösung dringlicher humanitärer Probleme der friedlichen Bürger des Donbas.