“Gestern ging es in Berlin darum, dass jeder alles Mögliche unternehmen muss, um die Grenze zu schließen, die Beschüsse unseres Territoriums zustoppen, damit die bewaffneten Menschen, Waffen und schwere Bewaffnungen in die Ukraine nicht fließen könnten.“
Die Ukraine bekenne sich der Idee des beiderseitigen Waffenstillstands, so Klimkin.
„Um aber einen richtigen Waffenstillstand zu erreichen statt nur Spielchen rund um diese im wahrsten Sinne des Wortes lebenswichtige Frage zu führen, benötigen wir drei Sachen. Erstens, völlig gesicherte Grenze. Zweitens, OSZE überwacht die Waffenruhe überall einschließlich der Grenze entlang. Drittens, Befreiung aller Geiseln und Verzicht auf jegliche Versuche neue Geiseln zu nehmen. Insbesondere geht es um die ukrainische Pilotin Nadija Savtschenko, die unter unmenschlichen Bedingungen nach Russland verschleppt wurde“.
„Wir streben einen wirklich beiderseitigen und wirkungsvollen Waffenstillstand an. Und das ist erst dann möglich, wenn Russland entscheidende und wirksame Schritte zur Deeskalation unternimmt“, - fügte er hinzu. "Das alles haben wir besprochen. Ich hatte große Hoffnungen, klare verbindliche Erklärungen der russischen Seite zu hören, hörte aber meistens nur noch Worte. Aber auch mit den Worten werden wir arbeiten", - versicherte der Außenminister.