Am 24. Juni hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko ein Telefongespräch mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel durchgeführt, während dessen die Vorbereitung auf die vierlaterale Telefonkonferenz auf der Ebene der Staatsoberhaupte in dem Format, der in der Normandie eingeführt worden war, besprochen wurde.
Die Bundeskanzlerin hat Mitgefühl in Bezug auf die Absturz des Hubschraubers mit 9 ukrainischen Militärs geäußert.
Angela Merkel hat Petro Poroschenko ihre Unterstützung seiner Bemühungen um die Realisierung des Friedensplans zugesichert. Sie hat Begeisterung über den Mut der ukrainischen Militärs und des ukrainischen Volkes, „welches trotz zahlreicher Verluste, nach Möglichkeiten zur friedlichen Regulierung des Konflikts sucht“, geäußert.
Der Präsident hat der Bundeskanzlerin seinerseits zugesichert, dass die erfolgreiche Realisierung des Friedensplans konkrete Gegenschritte brauche, unter anderem Blockierung der Grenze, Einstellung der Angriffe auf ukrainische Blockposten, Freilassung von Geiseln, Einbeziehung der Inspektoren der OSZE-Mission, einschließlich der russischen Vertreter, zum Monitoring der Situation auf den Blockposten in den kommenden Tagen, die bis zum Ablauf der angekündigten Dauer der Feuerpause geblieben sind.
Poroschenko hat zudem die Erklärung des Präsidenten Putin bezüglich des Appels an den Föderationsrat der Russischen Föderation das erste und insofern einzige positive Signal genannt und Hoffnung auf die Außerkraftsetzung der Entscheidung zum Einsatz der Streitkräfte der Russischen Föderation auf dem Territorium der Ukraine bereits am 25. Juni geäußert.