Zut Erfüllung von Vereinbarungen, die während der Telefongesprächen der Präsidenten der Ukraine, Frankreichs, Russlands und der deutschen Bundeskanzlerin erreicht wurden, trafen sich am 2. Juli die Außenminister dieser Länder, um die nächsten Schritte der De-Eskalation der Lage in den Donezk und Lugansk Regionen zu besprechen.
Außenminister der Ukraine Pavlo Klimkin äußerte eine klare Position der ukrainischen Regierung über die Notwendigkeit der vollständigen Umsetzung des Friedensplans des Präsidenten der Ukraine, um die Situation im Osten der Ukraine zu stabilisieren.
Angesichts der anhaltenden bewaffneten Terroranschläge auf die Positionen der Antiterroristischen Operation, die zum Tode des ukrainischen Militärpersonals während der einseitigen Waffenruhe geführt haben, betonte Klimkin dass die Waffenruhe nun nur auf einer bilateralen Basis möglich sein kann.
Ukrainischer Außenminister verwies auf die Notwendigkeit, eine wirksame Grenzkontrolle durch die Russische Föderation zu gewährleisten, um weiteres Eindringen von russischen Söldnern auf das Territorium der Ukraine zu verhindern.
Klimkin forderte die sofortige Freilassung der Geiseln von Terroristen sowie Gewährleistung der speziellen OSZE-Beobachtermission einer wirksamen Möglichkeit in der Zukunft die Überwachung der Einhaltung der Waffenruhe und der Situation an der ukrainisch-russischen Grenze auszuüben.
Als Ergebnis der Verhandlungen der Außenminister wurde eine gemeinsame Erklärung vereinbart. Der Text der Erklärung: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2014/140702_Statement.html