Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande haben den ukrainischen Staatschef Petro Poroschenko in einem Telefonat aufgerufen, den Reformprozess in Gang zu setzen. Dieser sei notwendig, damit sich die Wirtschaft erholen und notwendige internationale Finanzhilfen erbracht werden können, zitierte Regierungssprecher Steffen Seibert Merkel und Hollande.
Die Gesprächspartner zeigten sich einig, dass die Minsker Vereinbarungen als eine Grundlage für die Konfliktbeilegung im Osten der Ukraine dienen sollen. Es wurde unter anderem eine Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass die Separatisten dem Vorschlag Folge leisten, die Gespräche zwischen Vertretern der Ukraine, Russlands, der OSZE im Rahmen einer internationalen Kontaktgruppe durchzuführen. Diese sollte eine Plattform für Stabilisierung des Friedens im Einklang mit Minsker Vereinbarungen werden.