Am 17. November 2015 kam nach Berlin der Stellvertretende Verteidigungsminister der Ukraine, zuständig für die Fragen der europäischen Integration, I. Dolgow, nahm an der jährlichen Sicherheitskonferenz "Berlin Security Conference" teil.
Im Laufe der Konfererenz wurden die akuten Probleme der transatlantischen und europäischen Sicherheit diskutiert. Einer der wichtigen Diskussionspunkte wurde Sicherung der territorialen Integrität der Ukraine und Aufbau der Prinzipien für Sicherheitszusammenarbeit unter neuen Bedingungen sein.
Im Rahmen seines Besuchs in Berlin, traf sich der Stellvertretende Verteidigungsminister der Ukraine mit Verteidigungsminister und Außenminister Deutschlands. Die Zentralfrage in den deutschen Behörden war Implementierung der Minsker Abkommen und Wichtigkeit der Verhandlungen im "Normandie-Format".
Die ukrainische Seite rechnet mit einer politischen Hilfe Deutschlands, Steigung der praktischen Hilfe im Bezug auf Regulierung der Situation in Donezk und Luhansk Regionen, Hilfe im Umbau des Verteidigungssektors der Ukraine, Minenräumung auf dem Territorium der Antiterroristischen Operation, humanitärer Hilfe für die Zivilbevölkerung. In diesem Kontext äußerte I. Dolgow seine Dankbarkeit gegenüber Deutschland für Heilungs- und Reabilitierungsprogramme der ukrainischen Soldaten. Der Stellvertretende Verteidigungsminister der Ukraine besuchte das Bundeswehrkrankenhaus Berlin, wo 4 ukrainischen Soldaten geheilt werden. Ins diese Krankenhaus kam heute eine weitere Gruppe der verwundeten Soldaten (auch 4 Personen), die eine medizinische Hilfe und Reabilitierung durchgehen werden. Während des Treffens verlieh I. Dolgow den Soldaten Ehrezeichen "Für den ausgezeichneten Dienst".
Während des Treffens mit dem Verteidigungsminister Deutschlands Steinlein wurde die Frage des politischen Dialogs und Stärkung der Zusammenarbeit in der Weltsicherheit diskutiert, da seit Januar 2016 die Ukraine ein nichtständiger Mitglied der UN ist und Deutschland wird den Vorsitz der OSZE übernehmen.