Marina Rodnina wird mit dem Leibniz-Preis für ihre wegweisenden Beiträge zum Verständnis der Funktion von Ribosomen ausgezeichnet. Rodninas Interesse gilt vor allem der Frage, wie der Prozess der Translation möglichst präzise und ohne Fehler ablaufen kann. Die Erkenntnisse Rodninas haben längst Eingang in die Lehrbücher gefunden und sind international hoch anerkannt. Prof. Rodnina wurde in Kyjiw geboren und dort nach dem Biologie-Studium auch in Molekularbiologie und Genetik promoviert. Im Jahre 1990 kam sie an die Universität Witten-Herdecke, an der sie sich auch habilitierte und Professorin für Physikalische Biochemie wurde.