Veranstaltung “Zivilgesellschaftliche Emanzipation in der Türkei und der Ukraine”
Am 9. Februar hat in der Hessischen Landesvertretung in Berlin die Veranstaltung zum Thema "Zivilgesellschaftliche Emanzipation in der Türkei und der Ukraine" stattgefunden. Im Rahmen der Veranstaltung präsentierten die Wissenschaftler Adam Balcer und Jörg Forbrig ihre Forschung über den aktuellen Stand der Gesellschaft der beiden Länder, deren bürgerschaftliches Engagement und Stimmungen. In der beiden Ländern kann man ein deutliches Wachstum des nationalen Bewusstseins in den letzten zwei Jahren bemerken. Die beiden Länder stehen vor den Folgen der russischen Aggression und wollen den strategischen Dialog mit der EU weiter vertiefen. In der Türkei kann man einen strengen politischen Druck beobachten und es gibt sogar eine Tendenz zur Autokratie, doch die Errichtung der Diktatur ist eher unwahrscheinlich. Nach der Meinung der Experten, ist die Situation in der Ukraine viel besser und eine solche Tendenz bemerkt man nicht. Es wurde auch die Bedeutung der Anstrengungen der EU zur Lösung der Konflikte in Donbass und zwischen der Republik Türkei und der PKK, sowie eine klare Perspektive für die Länder in der EU besprochen. Im allgemeinen wurde die Entwicklung der Zivilgesellschaft in der Ukraine positiv bewertet, dies ist aber ein langfristiger Prozess, der die Zeit und eine starke Unterstützung von der EU erfordert.