Kommentar des Außenministeriums der Ukraine über die bewusste Verzögerung von Russland des Gerichsvervahrens gegen Nadija Sawtschenko
Am 3. März 2016 in Donezk Gericht der Region Rostow fand die ordentliche Gerichtsverhandlung gegen Nadija Sawtschenko statt. Während die Verhandlung wurde es geplannt, Nadija das Recht auf das Schlußwort einzuräumen.
Doch nach den Reden der Anwälte kündigte der Richter plötzlich an, dass die Sitzung geschlossen ist, auf dieser Weise entzog er Nadija die Möglichkeit, das Schlußwort zu sprechen und vertagte die Sitzung auf 9. März.
Das Ministerium verurteilt solche Handlungen der russischen Rechtspflege, die nur als eine bewusste Verzögerung des Gerichtsverfahrens interpretiert werden können. Als Ergebnis dieser Handlungen hat N. Sawtschenko die Entscheidung getroffen, in den Hungestreik zu treten, was ihr Leben in Gefahr bringt.
Die von den Russen gefälschten Anklagen gegen Nadija Sawtschenko stellen die terroristische Handschrift des Staates dar, der vor zwei Jahren die militärische Aggression gegen die Ukraine begann, und sind die Äußerung der Geringschätzung von den Menschenrechten und Grundfreiheiten.
In diesem Zusammenhang rufen wir die internationale Gemeinschaft erneut auf, die Maßnahmen zu ergreifen. Der politische und diplomatische Druck auf der Russischen Föderation sollte verstärkt werden, um die illegal Gefangene Nadija Sawtschenko freizulassen. Wir fordern auch gemeinsam für den Schutz des Lebens, Sicherheit und Menschenrechte von den Bürgern der Ukraine aufzustehen, die die politischen Geiseln der aggressiven Politik Russlands gegen der Ukraine geworden sind.