Tag des Gedenkens an die Opfer der Deportation der Krimtataren mit einer Reihe Veranstaltungen gekennzeichnet
Die Botschaft der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland, PRAVO. Berlin Group for Human Rights in Ukraine und die Initiative "Qɪrɪmlɪ" initiierten am 73. Jahrestag der Deportation von Krimtataren die Filmvorführung "Close yet far homeland" und die Gedenkaktion "Zünde ein Lichtlein in Deinem Herzen an".
Der Dokumentarfilm "Close yet far homeland" (66', Regie: Gulnara Bekirova, Ukraine, russisch mit englischen UT) erzählte auf einfühlsame Weise durch die einzelnen Schicksale und Interviews mit Krimtatatren über die Deportation 1944 sowie darüber, wie diese Ereignisse auf das spätere Leben von ihnen auswirkten. Der Film und Interviews wurden 2016 in der Ukraine (Kherson Oblast) gedreht.
Im Anschluss an die Filmvorführung fand das Gespräch über den Film sowie über die Situation der Krimtataren heute auf der Krim mit Eldar Mustafayev (Architekt, Krimtatare, Krim-Berlin) und Anton Naumlyuk (Journalist, Radio Svoboda) statt.
Später fand am Pariser Platz (Brandenburger Tor) die Gedenkaktion "Zünde ein Lichtlein in Deinem Herzen an" statt. Um den Opfern der Deportation zu gedenken wurden aus Kerzen die Konturen der Krim sowie das Symbol der Krimtataren "Tamga" geformt.