Im Rahmen seines Besuchs in der ukrainischen Hauptstadt traf sich der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer mit dem ukrainischen Ministerpräsidenten Wolodymyr Hrojsman. In der Krise wurden auch die Beziehungen zu Bayern im Mitleidenschaft gezogen worden. Bayern und die Ukraine werden wirtschaftliche Kontakte weiterhin intensivieren, einigten sich die beiden Regierungschefs. Horst Seehofer lud seinen Kollegen im Herbst zu einen Gebenbesuch ein.
In dem bilateralen Gespräch warnte der ukrainische Ministerpräsident zugleich die EU die Handelssanktionen gegenüber Russland aufzuweichen oder gar zu beenden. Die Ukraine schütze nicht nur ihr eigenes Land sondern auch die EU-Außengrenzen."Wenn wir unsere Freiheit, unsere Werte gegen einen zeitweisen wirtschaftlichen Erfolg tauschen, wird sich die russische Gefahr immer weiter ausbreiten", so der ukrainische Regierungschef.
«Wir haben ganz, ganz großes Interesse, dass sich die Beziehung zu einer echten Partnerschaft entwickelt», sagte Seehofer beim Besuch. Deutschland habe bei der Suche nach einer friedlichen Lösung für die Krise in der Ukraine eine besondere Rolle zu erfüllen. «Wir Deutsche müssen uns in ganz besonderer Weise engagieren», sagte Seehofer.