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Auch im Krieg kann man Kunst schaffen – in der Botschaft fand ein literarischer Abend zum Alltag des Kriegs im Donbas statt.
Veröffentlicht am 19 Juni 2017 Jahr 16:28

Auch im Krieg kann man Kunst schaffen – in der Botschaft fand ein literarischer Abend zum Alltag des Kriegs im Donbas statt.

Am 17 Juni fand in der Ukrainischen Botschaft in Berlin der literarische Abend unter dem Titel „Nullpunkt“ mit Schriftstellerin Iryna Tsilyk, Schriftsteller und Soldat Artem Tschech und Regisseur George Genoux mit der Unterstützung der Organisation kul'tura über den Alltag im Krieg statt.

Den deutschen Gästen wurde Doku-Film von Hromadske TV „Wie zu Hause“ ("Як вдома", 2016) präsentiert. Im Film geht es um lebenswahre und herzbewegende Erfahrungen von Binnenflüchtlingen aus dem Donbas. Im Laufe des Abends diskutierten die Gäste und Moderatoren Iryna Tsilyk, Artem Tschech und Regisseur George Genoux (Mitbegründer der legendarischen „Schule Nummer 3“) über die zeitgenössische Kunst und die Poesie in der Kriegszeit.  

Der wertschaffende und erfolgreiche Abend brachte viele Fragen in Anregung - über Krieg und Frieden, über Kunst wie Kultur und Kunst wie Fähigkeit etwas Neues auf den Ruinen zu schaffen. Ukrainische Künstler haben sehr optimistische Erwartungen vom kulturellen Leben im Donbas. 

 

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