Präsident der Ukraine führt Telefongespräch mit der deutschen Bundeskanzlerin
Präsident der Ukraine Petro Poroschenko besprach in einem Telefonat mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel die Lage im Donbas, indem die Gesprächspartner sich auf gemeinsame Positionen mit Blick auf die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg, u.a. des geplanten trilateralen Gesprächs der Staats- und Regierungschefs Deutschlands, Frankreichs und Russlands, einigten.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen unter anderem die Problematik der Freilassung ukrainischer Gefangenen sowie regelmäßige Verstöße russischer Söldner gegen Waffenstillstand. Es wurde außerdem die Besorgnis im Bezug auf die Verschlechterung der Sicherheitslage für die OSZE-Beobachter aber auch jegliche Versuche ihre Tätigkeit in der Region erheblich zu begrenzen, zum Ausdruck gebracht.
Petro Poroschenko und Angela Merkel hoben die Notwendigkeit weiterer Gespräche im Normandie-Format hervor, mit dem Ziel, Russland ins rechtliche Feld der Minsk-Umsetzung zurück zu versetzen.
Die Bundeskanzlerin bedankte sich bei dem ukrainischen Präsidenten für seine Teilnahme an der Abschiedszeremonie zu Ehren des verstorbenen Altkanzlers Helmut Kohl in Straßburg.