Im Berliner Büro der Robert-Bosch-Stiftung hat im Rahmen des Programms „Kiewer Gespräche“ die Podiumsdiskussion „Durchführung der Reformen in der Ukraine und ihre Rolle in der Gesellschaft mit Rücksicht auf neue Politik der Dezentralisation“ stattgefunden. Das Expertengespräch wurde von Miriam Kossmel (Friedrich-Naumann-Stiftung) moderiert. TEilnehmer der Diskussion wurden Rathausabgeordnete der Stadt Slowjansk, Leiterin der NRO „Zentrum der zivilgesellschaftlichen Initiativen in Donbass“ Olga Altunina, Generaldirektor der Agentur „Gemeinsame Bemühungen“ Russlan Rokhow (Kyiw) und zivilgesellschaftlicher Aktivist Wladyslaw Sajzew (Mariupol).
Infolge des Gesprächs haben die Teilnehmer die erfolgreiche Gründung der Bürgermeisterschule hervorgehoben – einem innovativen Projekt, das berufen wird, Bürgermeister zu der Verwaltungsarbeit unter den Umständen der Dezentralisation vorzubereiten. Laut den Angaben der eingeladenen Aktivisten sind die neuen Reformen und zivilgesellschaftlichen Initiativen ein „starker Schlag gegen das alte sowjetische System“, der die Gesellschaft dazu bewegt, die Verwaltungsentscheidungen vor Ort selbstständig zu treffen.