Warme Atmosphäre herrschte im Hause der Kirchengemeinde "Heilige Familie", wo zahlreiche Teilnehmer am 22.November der Holodomor-Opfer 1932-1933 in der Ukraine gedachten. Vertreter aus Politik, Kultur, Ukrainer-Gemeinde, Künstler und Menschenrechtler schlossen sich den Diplomaten der Botschaft in einer gemeinsamen Andacht zu Ehren der durch das Regime Stalins zum Tode durch Hunger verurteilten Ukrainer an. Einen großen Wert legten die Besucher auf die Fotoausstellung zum Thema Holodomor, die historische Hintergründe dieser künstlich herbeigeführten Katastrophe erleuchtet. Jeder konnte ein Stück vom „Karawai“-Brot mit nach Hause nehmen – ein Symbol der ukrainischen Familienfreude und Gastfreundschaft. Unser großer Dank gilt Olga Kaspruk für ihren zauberhaften Gesang und Marina Bondas – für die unvergessliche Lyrik der Geige in ihrer Darbietung.
