Die Ukraine bekommt 9 Millionen Euro von der deutschen Regierung für den Bau von Sozialwohnungen für Binnenflüchtlinge und für die Entwicklung von Infrastruktur wie Schulen und Kindergärten in den Städten, die diese Binnenumsiedler aufnehmen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde heute vom ukrainischen Minister für Sozialpolitik Andrii Reva, der Abteilungsdirektorin Stadt- und Regionalentwicklung der staatlichen deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Dr. Marion Kneesch und dem Geschäftsführer des ukrainischen Fonds für soziale Investionen Andrii Laktionov unterzeichnet. An der feierlichen Unterzeichnung nahmen auch der Außerordentliche und Bevollmächtige Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Ukraine Ernst Reichel und der Direktor der KfW in der Ukraine Lutz Horn-Haake teil.
Die kostenfreie Finanzhilfe vergibt das deutsche Bundesminsterium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über die deutsche Entwicklungsbank KfW. Das Projekt „ Förderung der sozialen Infrastruktur UFSI VI“ läuft über vier Jahre. Die Fördergelder gehen in die Oblaste Dnipropetrowsk, Saporisсhja, Charkiv und die unter Kontrolle der ukrainischen Regierung befindlichen Teile der Oblaste Donezk und Luhansk. Das neue Projekt soll etwa 1000 Binnenumsiedlern zu einer Sozialwohnung verhelfen.