Im deutschen Aachen fand das Treffen des Präsidenten der Ukraine, Petro Poroschenko, des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel statt.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Aussichten für die Stationierung der UN-Friedensmission in der Kriegsregion Donbas.
"Unsere Tagesordnung war sehr umfangreich. Wir haben auch die Frage der Verlängerung der Sanktionen besprochen. Wir sprachen mit Besorgnis über die Eskalierung der Lage im Donbas infolge der Militäroffensive russischer Truppen gegen die ukrainische Armee. Allein infolge der jüngsten Kämpfe bei Katerynivka haben wir einen unserer Helden verloren sowie 5 Personen wurden verletzt", berichtete das ukrainische Staatsoberhaupt am Rande der Gespräche.
Das Problem der Deokkupation der besetzten Halbinsel Krim wurde einer der Schwerpinkte des Gesprächs. Mit dem Blick darauf machte sich der Präsident Poroschenko für die Vertiefung und Verlängerung der Sanktionen gegen Russlands Okkupationsregime stark.
Der Verlauf von Reformen in der Ukraine stand außerdem auf der Tagesordnung des Treffens.