An die Gäste, die nicht nur aus allen Ecken Deutschlands und der Ukraine, sondern auch aus einigen anderen europäischen Ländern eingetroffen sind, sprachen mit ihren Grußreden zur Tagungseröffnung der Abteilungsleiter für Hochschulen des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst Dr. Ronald Werner, die DUAG-Präsidentin Dr. Olga Garaschtschuk, der Wissenschaftliche Direktor des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) in Dresden Prof. Bernd Büchner. Das wichtigste Signal dieser Reden war die Betonung des mächtigen Potenzials der Synergie des wissenschaftlichen Gedankens beider Länder und dessen Entwicklungsmöglichkeiten.
Diese Idee fand ihre Weiterentwicklung in der Rede der Gesandten-Botschaftsrätin der Botschaft der Ukraine in Deutschland Dr. Iryna Tybinka. Die ukrainische Diplomatin unterstrich nicht nur die Wichtigkeit der Wissenschafts- und Bildungskooperation zwischen der Ukraine und Deutschland für Dynamisierung des Reformprozesses in diesen Lebensbereichen unseres Landes, sondern sie betonte auch darauf, wie wichtig es sei, Deutschland, Europa und der ganzen Welt die wissenschaftlichen Errungenschaften zu präsentieren, die die Ukraine berühmt machen und die Nachwuchsgeneration ukrainischer Gelehrten zu immer neuen Erfindungen inspirieren.
Gerade zu diesem Zweck wurde im Rahmen der DUAG-Jahrestagung die Plakatausstellung „50 Erfindungen, die die Ukraine der Welt bescherte“ eröffnet und das im Auftrag der Ukrainischen Botschaft übersetzte und veröffentlichte Buch mit demselben Titel präsentiert. Beide Projekte als ein perfektes Beispiel für öffentliche Diplomatie verdanken wir den gemeinsamen Anstrengungen: finanzielle Förderung seitens der Ukrainischen Botschaft in Deutschland, freundliche Unterstützung des Ukrainischen Krisen-Medienzentrums als Ko-Organisator sowie der Deutsch-Ukrainischen Akademischen Gesellschaft selbst, die die Ausstellung in Dresden bis zum 12.Oktober fortführen wird.
Bei den Wissenschaftlern, die sich zu dieser Tagung versammelt haben, hat die Präsentation von Errungenschaften ihrer Kollegen und deren Bedeutung für die Gegenwart der Menschheit ein besonderes Interesse geweckt. Der Großteil von ihnen sprach von Inspiration zu ihren weiteren Forschungen, was sie beim Anschauen der vorgestellten Arbeiten empfinden.
Zu einem wichtigen und bereits traditionellen Moment der Jahrestagungseröffnung wurden die Vorstellung der wissenschaftlichen Arbeiten von fünf jungen Forschern als Finalisten des DUAG-Wettbewerbs und deren Auszeichnung. Zur Siegerin wurde Maria Terentjewa aus Lugansk mit ihrer PhD-Studie “Internet as Public Self-Service Media: Exploring Digital Civil Society in Post-Maidan Ukraine”.