У травні 2026 року Україна продовжила зусилля з повернення незаконно депортованих і примусово переміщених дітей, одночасно посилюючи міжнародну координацію, санкційний тиск, юридичну відповідальність і глобальну адвокацію.
Im Mai 2026 setzte die Ukraine die Maßnahmen zur Rückkehr illegal deportierter und gewaltsam vertriebener Kinder fort und verstärkte gleichzeitig die internationale Koordination, den Sanktionsdruck, die rechtliche Rechenschaftspflicht und die weltweite Advocacy-Arbeit.
Am 11. Mai fand in Brüssel die dritte hochrangige Sitzung der Internationalen Koalition für die Rückkehr ukrainischer Kinder statt, die gemeinsam von der Ukraine, Kanada und der Europäischen Union organisiert wurde. An der Veranstaltung nahmen Delegationen aus 63 Ländern und internationalen Organisationen teil, darunter auch Deutschland.
Der Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj, betonte, dass die Entführung ukrainischer Kinder durch Russland nicht nur ein ukrainisches, sondern ein globales Problem sei, das eine globale Antwort erfordere.
Andrii Sybiha, Minister für auswärtige Angelegenheiten der Ukraine hob hervor, dass Unterstützungserklärungen nicht genug seien – es seien konkrete politische und rechtliche Maßnahmen erforderlich, um die ukrainischen Kinder nach Hause zurückzubringen.
Der Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt Gunther Krichbaum, kündigte die Bereitstellung von weiteren 1,4 Millionen Euro für die Organisation „Save Ukraine“ an, um zurückgekehrten Kindern und ihren Familien psychologische und soziale Hilfe zu leisten und damit Projekte der Internationalen Koalition für die Rückkehr ukrainischer Kinder zu unterstützen.
Die Ukraine unternimmt gemeinsam mit ihren Partnern täglich Schritte, die auf die Rückkehr ukrainischer Kinder zurückgerichtet sind. Bis heute beträgt die Gesamtzahl der zurückgekehrten Kinder 2.200, von denen 74 im Mai zurückgebracht wurden.
Ohne die Rückkehr der ukrainischen Kinder kann es keinen gerechten und dauerhaften Frieden sein.