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"Die Ukraine bleibt Garant für Lebensmittelsicherheit in der Welt" - Botschafter der Ukraine Oleksii Makeiev im n-tv Frühstart-Interview
Veröffentlicht am 23 November 2022 Jahr 18:20

Im Fernsehinterview für „ntv Frühstart“ kündigte Botschafter Oleksii Makeiev ukrainische Hilfe für ärmere Staaten im Rahmen der Initiative "Getreide aus der Ukraine" an.

Anlässlich des 90. Jahrestags der vom sowjetischen Diktator Stalin verursachten Hungersnot  (Holodomor) in der Ukraine sollen am Samstag mehrere Schiffe die ukrainischen Häfen verlassen. Eines davon, das nach Äthiopien fährt, wird von Deutschland finanziert. Es könnten allerdings auch mehr werden, so Makeiev bei ntv. Man habe zudem von mehreren westlichen Ländern die Zusage zur Finanzierung von Transporten erhalten.

Es sei ein gutes Zeichen, dass sich die Ukraine auch während der Belagerung durch Russland als Garant für Lebensmittelsicherheit in der Welt präsentiere, sagte der Botschafter. Das sei vor dem großangelegten Krieg immer so gewesen. "Wir sind ein verlässlicher Partner, weil wir auch in dieser schwierigen Situation mit unseren Gedanken und unseren Taten mit denjenigen sind, die Getreide brauchen." Die Ukraine spendet das Getreide anlässlich des Jahrestags des Holodomor armen Staaten in Afrika und Asien.

Der Botschafter der Ukraine in Deutschland, Oleksii Makeiev, hat die Forderung zurückgewiesen, mehr Bereitschaft zu Friedensverhandlungen mit Russland zu zeigen. "Es geht nicht um ukrainische Bereitschaft, es geht um russische Bereitschaft", so Makeiev. Russland müsse aufgefordert werden, seine Angriffe zu beenden und die Truppen aus der Ukraine abzuziehen.

Um sich an den Verhandlungstisch zu setzen, bräuchte man den Willen und die Taten, so Makeiev. "Ich glaube, dass die Deutschen in der letzten Zeit auch verstanden haben, dass Putin und Russland überhaupt nicht verhandlungsfähig sind." Jedes Mal, wenn man Gespräche vorschlage, werde Moskau mit weiteren Angriffen antworten. Die Ukraine wisse das ganz genau, weil es seit acht Jahren Verhandlungen mit Moskau gebe und es keinem Politiker der Welt gelungen sei, dabei Erfolge zu erzielen.

Deshalb habe Präsident Selenskyj die Bedingungen klargemacht: Abzug aller russischen Truppen, Respektierung der UN-Charta, Zahlung von Reparationen, Verurteilung von Kriegsverbrechern und Garantien dafür, dass es aus Russland nie wieder eine Bedrohung gebe.

Makeiev widersprach dem Argument, dass eine Atommacht wie Russland auf dem Schlachtfeld nicht komplett geschlagen werden könne. "Unsere Soldatinnen und Soldaten zeigen es ganz deutlich, dass Russland besiegt werden kann und dass Russland von der Weltgemeinschaft in die Schranken gewiesen werden muss."

Das Video des Interviews ist hier n-tv zu finden.

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