Sehr geehrte Damen und Herren!
Liebe Freunde der Ukraine!
Die Botschaft der Ukraine möchte Sie zu einer ökumenischen Gedenkveranstaltung (Requiem) im Berliner Dom am kommenden Montag, dem 29. November, um 18 Uhr herzlich einladen.
Gemeinsam mit der ukrainischen Gemeinde möchten wir der Opfer des Holodomor 1932-1933 gedenken.
Der Holodomor (wörtlich „Mord durch Hunger“), eine vom Sowjetdiktator Stalin absichtlich herbeigeführte Massenhungersnot in der Ukraine, gehört zu den schlimmsten Massenverbrechen in der Geschichte, die mindestens vier Millionen Menschenleben gefordert hat.
Das Ziel dieser grausamen Strafaktion war, das ukrainische Bauerntum, das massiven Widerstand gegen die sowjetische Zwangskollektivierung leistete, auszumerzen und somit die gesamte ukrainische Nation durch Verhungern zu vernichten, weil die Ukrainer eine Gefahr für das totalitäre Regime der UdSSR darstellten.
Die Werchowna Rada der Ukraine sowie Parlamente vieler Länder haben den Holodomor 1932-1933 als Völkermord eingestuft.
Wir Ukrainer rufen den Deutschen Bundestag auf, eine entsprechende Petition, die 2019 über 73.000 Unterschriften gesammelt hat, zu unterstützen und den Holodomor als Genozid anzuerkennen.
Die ökumenische Totenmesse wird vom
Apostolischen Exarchen für die Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien, Bischof der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche, Dr. Bohdan Dzyurakh,
Weihbischof im Erzbistum Berlin, Bischofsvikar Dr. Matthias Heinrich
sowie dem Pater Oleh Polyanko, Orthodoxe Kirche der Ukraine in Berlin zelebriert.
Der Domorganist, Kirchenmusikdirektor Prof. Dr. Andreas Sieling wird die Werke von Johann Sebastian Bach und César Franck vortragen.
Die Gedenkveranstaltung wird auch von dem Diplomatischen Chor Berlin unter der Leitung von Frau Barbara Leifer musikalisch begleitet.
Die Gedenkveranstaltung im Berliner Dom beginnt am 29. November 2021 um 18 Uhr (Berliner Dom, Am Lustgarten 10178 Berlin-Mitte). Einlass ab 17.30 Uhr.
Die Teilnahme ist nur nach einer Anmeldung (E-Mail: [email protected]) möglich. Die Veranstaltung findet unter der 2G-Regel statt.