Am 7. Juni 2014 hat die Inauguration des Präsidenten der Ukraine Petro Poroschenko in der Werchowna Rada der Ukraine stattgefunden. An Feierlichkeiten anlässlich des Amtsantrittes des ukrainischen Präsidenten haben nahezu 60 offizielle ausländische Delegationen ausländischer Gäste, einschließlich der 23 Staatsoberhaupte, Regierungschefs, Parlamentspräsidenten und Leiter von internationalen Organisationen, sowie Vertreter des in der Ukraine akkreditierten Diplomatenkorps teilgenommen.
In seiner Inaugurationsrede hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko den Plan zur Wiederherstellung des Friedens in den Ostgebieten unseres Staates präsentiert. Er sieht die Befreiung von der kriminellen Verantwortung derjenigen, auf derer Händen es kein Blut ukrainischer Kämpfer und friedlicher Bewohner gibt, Errichtung eines kontrollierten Korridors für den Rückzug russischer Söldner, sowie die Gründung eines breiten friedlichen Dialogs mit allen friedlichen ukrainischen Bürgern voraus.
Zu wichtigen Elementen der innerlichen Umwandlungen werden Realisierung der Verfassungsreform und Dezentralisierung der Macht, Durchführung wirtschaftlicher Reformen, Ausmerzung der Korruption.
Zu den wichtigsten außenpolitischen Aufgaben, die vor der Ukraine stehen, gehört die Fortsetzung des Kurses auf die europäische Integration. Die Unterzeichnung und die künftige Implementierung des Assoziierungsabkommens betrachtet das Staatsoberhaupt als einen wichtigen Schritt zur Erwerbung der vollständigen Mitgliedschaft der Ukraine in der Europäischen Union. Der Präsident äußerte auch die Bereitschaft, sich mit der Russischen Föderation an den Verhandlungstisch zu setzen. Dabei kann es keinerlei Kompromisse in Fragen der Krim, der europäischen Wahl und staatlicher Ordnung der Ukraine geben – erklärte das Staatsoberhaupt.
Das ukrainische Außenministerium ruft die gesamte internationale Gemeinschaft dazu auf, die Schritte des ukrainischen Präsidenten zur Realisierung des breiten Friedensplans, Wiederherstellung der territorialen Integrität der Ukraine und Einführung der wirtschaftlichen Systemreformen zu unterstützen.