Am 6. November fand in der ukrainischen Botschaft in Berlin die Zeremonie der Übergabe einer Ikone der Muttergottes statt, welche aus der Ukraine nach Deutschland während des 2. Weltkrieges gebracht wurde.
Deutscher Staatsbürger Eike Rehren hat diese seltene Ikone von seinem Vater geerbt, der sie als Wehrmachtoffizier aus Mogyliv-Podilsky während des 2. Weltkrieges gebracht hat. Jetzt hat Herr Reren eine Entscheidung getroffen die Ikone in den Ort und die Kirche zu übergeben, wohin sie ursprünglich gehörte.
Botschafter Pavlo Klimkin bedankte sich bei Herrn Rehren für seine ehrenswerte Tat und betonte die Wichtigkeit der interregionalen und zwischenmenschlichen Kontakte für den allgemeinen Erfolg der ukrainisch-deutschen bilateralen Beziehungen.
Von der offiziellen deutschen Seite nahm an der Zeremonie Staatssekretär, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ Herr Michael Jansen teil.
Schon bald wird die Ikone nach Mogyliv-Podilsky transportiert und in der Mykolaj-Kathedrale ausgehängt, wofür Herr Rehren eine Reise in die Ukraine plant.