Am 2. April fand in Berlin in der Thüringer Landesvertretung eine Veranstaltung anlässlich der Unterzeichnung des politischen Teils des Assoziierungsabkommens zwischen der Ukraine und der EU statt, im deren Rahmen auch eine Podiumsdiskussion „Die europäische Perspektive der Ukraine: Das Assoziierungsabkommen - Chancen und Perspektiven aus Sicht Deutschlands“ durchgeführt wurde.
Die Teilnehmer und Gäste der Veranstaltung wurden von dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Volker Kauder und dem ukrainischen Botschafter Pavlo Klimkin begrüßt. In seiner Rede betonte Herr Kauder die Wichtigkeit des Schutzes der europäischen Werte und hob hervor, dass die Flamme der Menschenrechte und der Freiheit viel heller brennt, als die von Gazprom.
An der Podiumsdiskussion nahmen die Osteuropa-Politiker der wichtigsten Fraktionen des deutschen Bundestages teil: Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion Dr. Andreas Schokenhoff, Stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion Dr. Rolf Mützenich, Sprecherin für Osteuropapolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag Marieluise Beck, sowie Botschafter Pavlo Klimkin. Moderiert wurde das Gespräch durch Dr. Stefan Meister - Senior Policy Fellow, European Council on Foreign Relations.
Diskussionsteilnehmer äußerten ihre Unterstützung für den europäischen Weg der Ukraine, Unter anderem, hat sich Dr. Andreas Schokenhoff für die EU-Mitgliedschaftsperspektive der Ukraine ausgesprochen. Außerdem unterstützten die Politiker territoriale Integrität der Ukraine und bezeichneten die russische Annexion der Krim als eine grobe Verletzung des Völkerrechts.
Die Veranstaltung wurde von deutschen Parlamentariern sowie Regierungs- und Behördenvertretern, Experten, Diplomaten und Journalisten besucht.
Im Rahmen der Veranstaltung hatten die Teilnehmer und Gäste eine Angelegenheit ukrainische und deutsche Lieder mit Bandura-Begleitung von Olga Kaspruk zu genießen.