Erklärung des Außenministeriums der Ukraine im Bezug auf den Beschuss von Kramatorsk durch prorussische Terroristen
Am 10.Februar 2014 begangen die von Russland kontrollierten Terroristen ein weiteres schweres Verbrechen. Infolge eines Raketenbeschusses sind mindestens 12 Leute ums Leben gekommen, 64 Zivilesten, darunter 8 Kinder, wurden schwer verletzt. Unser herzliches Beileid den Familienangehörigen der toten und die besten Wünsche zur guten Besserung für verwundete.
Bedauerlicherweise, sind die jüngsten Taten der Terroristen ein Beweis für den eiskalten Versuch, ihre Geländegewinne ungeachtet der Bemühungen der Ukraine zur weiteren friedliche Umsetzung der Minsker Vereinbarungen zu vergrößern.
Ein gezieltes Blutbad gegen die Einwohner der Stadt, die mit den Terroristen nichts zu tun haben möchten, wurde am Vortag des Minsker Vierer-Treffens mit Absicht absolviert, wo die winzige Hoffnung auf eine Friedenslösung auf Donbass in Sicht war.
Es ist keineswegs daran zu zweifeln, dass die schuldigen zur Verantwortung für ihre Tat gezogen werden.
Hiermit möchten wir wiederholt betonen, dass die gesamte Verantwortung für die Verbrechen der Terroristen auf Donbass, die mit russischen Waffen und vor allem von russischen Söldnern ausgeübt werden, von der Russischen Föderation zu übernehmen ist.
Wir verlangen von Russland eine dringende Einstellung jeglicher Unterstützung der terroristischen Gruppierungen in Donezk und Luhansk Gebiet, sowie Abzug schwerer Waffen, Artillerie und Truppen im Einklang mit den Minsker Vereinbarungen.
Wir erwarten eine Verurteilung dieses Verbrechens durch internationale Völkergemeinschaft.