Die neue Wohnsiedlung in Kharkiw für die Flüchtlinge aus dem Kriegsgebiet Donbass ist betriebsbereit. Die Siedlung aus den Wohneinheiten für insgesamt 488 Einwohner ist mit Strom, Wasser sowie Ableitung ausgestattet. Die oberste Priorität für die Stadtverwaltung bei der Verteilung haben die Behinderten, sowie die mehrköpfigen Familien und Senioren.
Die Umsetzung des Projekts wurde durch die finanzielle Unterstützung der deutschen Bundesregierung über die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit möglich.
Die Wohnmodule wurden Anfang Oktober nach einer Vereinbarung zwischen dem Präsidenten der Ukraine Poroschenko und der deutschen Bundeskanzlerin Merkel in der Ukraine abgeladen, kurz darauf überreichte der Bundesentwicklungsminister Müller die Wohnzertifikate den ersten drei Flüchtlingsfamilien aus Donbass.