Kommentar des Außenministeriums der Ukraine im Bezug auf Durchsuchung der Bibliothek der ukrainischen Literatur in Moskau
Das Außenministerium der Ukraine äußert Protest im Bezug auf Durchsuchung durch russische Sicherheitskräfte am 28. Oktober 2015 der Bibliothek der ukrainischen Literatur in Moskau. Diese ist die einzige spezialisierte staatliche Institution, die den national-kulturellen, sprachlichen und Informationsbedarf der ukrainischen Gemeinde decken soll.
Das ist nicht zum ersten Mal, dass der Kreml alles ukrainische als „russophobisch“ und „extremistisch“ abzustempeln versucht – so hat die russische Gewalt am 23. Dezember 2010 und 14. Januar 2011 nach der „extremistischen Literatur“ in der Bibliothek „gesucht“.
Diese grobe und grundlose Handlung der russischen Regierung beweist erneut die aggressive Politik der Russischen Föderation gegen die Ukraine.
Wir fordern die russische Regierung, den Druck auf Tätigkeit der Bibliothek, den kulturellen Treffpunkt der zahlreichen ukrainischen Diaspora, sowie die zielgerichtete Zerstörungspolitik des Ukrainischen einzustellen.