Andrij Melnyk zu Arbeitsbesuch in Baden-Württemberg: neue Impulse für die Wirtschaftskooperation mit der Ukraine
Der Botschafter der Ukraine Andrij Melnyk befindet sich zu einem Arbeitsbesuch in der Baden-Württemberg.
Über 500 Unternehmen aus Baden-Württemberg sind in der Ukraine aktiv tätig: über 100 haben ihre Niederlassungen/Vertretungen eröffnet, hieß es im Gespräch mit dem Präsidenten der IHK Stuttgart Georg Fichtner, Hauptgeschäftsführer Andreas Richter und Geschäftsführer Tassilo Zywietz. Die GEsprächspartner vereinbarten die Durchführung des Ukrainischen Wirtschaftstages im Oktober 2016.
Im Gespräch mit der Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg Muhterem Aras ging es um die Vertiefung der bilateralen Zusammenarbeit mit der Ukraine. Die aktuellen Entwicklungen im Osten der Ukraine mit Blick auf den kommenden Nato-Gipfel standen im Mittelpunkt des Gesprächs in der Redaktion der Stuttgarter Zeitung.
Seinen zweiten Aufenthaltstag verbrachte der Botschafter Andrij Melnyk in Freiburg, wo unter anderem sein Treffen mit dem IHK-Hauptgeschäftsführer Andreas Kempff stattfand. Darauf folgte der Empfang der Stadt Freiburg mit dem Freiburger Oberbürgermeister Salomon und Vertretern der ukrainischen Gemeinschaft und der „West-Ost-Gesellschaft Südbaden“ sowie Vertretern von Politik und Wirtschaft der Stadt Freiburg.
Das Redaktionsgespräch mit der Badischen Zeitung in Freiburg wurde u.a. auch der Annäherung der Ukraine an die EU-Standarts gewidmet.
Während des Treffens mit der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft Freiburg e.V., den ukrainischen Studierenden sowie Prof. Elisabeth Cheauré (Slavisches Seminar) und den Ko-Vorsitzenden der West-Ost-Gesellschaft Südbaden Karin v. Mourik und Dieter v. Schrötter hob der ukrainische Missionschef hervor, der Einfluss der jungen Ukrainer weltweit werde für die Zukunft des Ukrainischen Staates immer entscheidender.
Anschließend fand die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung „Die Ukraine: Der Krieg. Die Lage. Die Zukunft“ mit Botschafter Melnyk und MdB Erler in der Katholischen Akademie statt.