Konstruktiver Dialog mit den Bundesfinanz- und Bundesentwicklungsministern Deutschlands am zweiten Tag des Antrittsbesuchs des ukrainiscen Regierungschefs in Berlin
Am 28.Juni traf sich der Ministerpräsident der Ukraine mit dem Bundesfinanzminister Schäuble sowie dem Bundesentwicklungsminister Müller in Berlin.
Im Mittelpunkt der Gespräche stand die deutsche Unterstützung für den Reformprozess im Zollbereich, Energieeffizienz und Privatisierung.
„Wir sind guten Willens, im Reformprozess voranzuschreiten“, so Groisman am Rande des Gesprächs mit dem Bundesminister Schäuble. Der Regierungschef informierte den deutschen Kollegen über die Pläne zur Privatisierung des Odesa Hafens sowie der wirtschaftlichen Deregulierung der Gaspreise und Reformen der Pharmaindustrie.
Die deutschen Investitionen seien von hoher Priorität für die ukrainische Wirtschaft, so Groisman, indem das Investitionsklima für die deutschen Unternehmen sich nach der Meinung der Geschäftsvertreter in Berlin deutlich verbessert hat.
Im Rahmen des Gesprächs mit dem Bundesminister Müller wurde hervorgehoben, dass die deutschen technischen Hilfsprojekte von insgesamt 600 Mio. Euro zurzeit im vollen Gange in der Ukraine seien. Über 4,5 Tsd. Unternehmen mit dem deutschen Kapital seien zurzeit in der Ukraine präsent. „Dies sei eine wichtige Grundlage für die Unterstützung und Vertiefung der Zusammenarbeit“, betonte der Ministerpräsident.
Die Regierungskonsultationen zur nachhaltigen Entwicklung im Herbst d.J. sollen dem Ziel dienen, die Umsetzung der Geschäfts- und Investitionsprojekte in der Ukraine zu intensivieren.
Einer der Schwerpunkte wurde die Zusammenwirkung auf der lokalen Ebene. Diese werde im Mittelpinkt der Konferenz der Städtepartner aus der Ukraine, Deutschland und Polen Anfang 2017 sein.
Im Bezug auf die Energieeffizienz einigten sich die Gesprächspartner auf der gemeinsamen Ausbau der neuen Projekte in diesem Bereich.