Die Lage im Donbass eskaliert: Präsident der Ukraine telefoniert mit der deutschen Bundeskanzlerin
Das ukrainische Staatsoberhaupt brachte seine tiefe Besorgnis mit Blick auf die Verschärfung der Lage im Donbass sowie die Erhöhung der Opferzahl durch die massiven Beschüsse von den russischen Söldnern zum Ausdruck, indem die Waffenlieferungen aus Russland andauern.
Russland verstoße systematisch gegen das Abkommen von Minsk, so der Präsident. Daher sehe man die Notwendigkeit, die Sanktionen gegen die Russische Föderation aufrechtzuerhalten aber auch, im Falle einer weiteren Intensivierung der russischen Angriffe – zu vertiefen.
Die Gesprächspartner einigten sich auf eine weitere Intensivierung der Gespräche im Rahmen des Normandie-Formats sowie in anderen hochrangigen Gesprächsrunden. Darunter verstehe man die Ausarbeitung einer klaren „roadmap“ zur unverzichtbaren Einschließung der Sicherheitskomponente als eines wichtigen Bestandteils des Minsker Formats.
Die Problematik der Befreiung der politischen Gefangenen der Ukraine in russischer Haft sowie die Liberalisierung des Visaregimes für Ukrainer wurden ebenfalls die Schwerpunkte des Gesprächs.
Der Staatschef der Ukraine brachte sein tiefes Beileid im Bezug auf die Reihe der Terroranschläge in Europa, u.a. in Nizza und München, zum Ausdruck.