Die Ukraine strebt echte Sicherheit und Frieden an – Rede des Präsidenten auf der Münchner Sicherheitskonferenz
In seiner Rede am 14. Februar 2026 auf der Konferenz versicherte der Präsident, dass die Ukraine alles daransetzt, damit die Friedensverhandlungen erfolgreich sind und zu echter Sicherheit und einem nachhaltigen Frieden führen.
„Die Ukraine ist bereit für ein Abkommen, das echten Frieden bringt – für uns, für die Ukraine und für Europa. Ich bin überzeugt, dass dieser Krieg beendet werden kann – und dass er würdevoll beendet werden kann.“
Die vollständige Rede des Präsidenten ist auf der Website des Büros des Präsidenten der Ukraine zu lesen.
Während seines Besuchs traf Präsident Wolodymyr Selenskyj mit dem Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland Friedrich Merz zusammen. Er dankte ihm für den bedeutenden Beitrag Deutschlands zum Schutz von Menschenleben während des russischen Angriffskrieges und hob insbesondere die Lieferung von Luftverteidigungssystemen hervor, die tausende Menschenleben gerettet haben. Zu den wichtigsten Themen des Gesprächs gehörten die weitere militärische Unterstützung, zusätzliche Beiträge zum Programm PURL, diplomatische Bemühungen zur Erreichung eines Friedens sowie die Energieunterstützung für die Ukraine.
In München führte Präsident Selenskyj außerdem Gespräche mit Partnern im Berliner Format. Dabei informierte er über die Treffen der ukrainischen, amerikanischen und russischen Delegationen in Abu Dhabi, deren wichtigstes Ergebnis die Rückkehr von 157 ukrainischen Kriegsgefangenen aus russischer Gefangenschaft war.
Präsident Selenskyj traf zudem die Leitung und Mitarbeiter des ersten gemeinsamen deutsch-ukrainischen Unternehmens Quantum Frontline Industries, das Drohnen für die Streitkräfte der Ukraine produziert. An dem Treffen nahm auch der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius teil. Dem Präsidenten wurden die Produktionslinien vorgestellt und ein Test des ersten dort produzierten Angriffsdrohnenmodells durchgeführt. Die Technologie für die Herstellung der Drohnen stammt aus der Ukraine, sie sind mit künstlicher Intelligenz ausgestattet und haben ihre Wirksamkeit bereits an der Front bewiesen.
Präsident Selenskyj wurde außerdem der Ewald-von-Kleist-Preis verliehen, den die Organisatoren der Münchner Sicherheitskonferenz in diesem Jahr dem mutigen ukrainischen Volk zugesprochen haben. Der Präsident dankte für die Auszeichnung, die zugleich die Stärke der Ukraine und ihre Freundschaft mit internationalen Partnern würdige.
Der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha, der den Präsidenten auf der Reise begleitete, traf am Rande der 62. Münchner Sicherheitskonferenz den deutschen Außenminister Johann Wadephul und dankte ihm für die führende Rolle Deutschlands bei der Unterstützung der Ukraine und der Stärkung der europäischen Sicherheit.
Bereits am 13. Februar eröffneten die Außenminister gemeinsam das Ukrainian House.
„Es wäre gerecht, diesen Ort ein Europäisches Haus zu nennen. Denn Europa ist unser gemeinsames Zuhause. Und wir alle wollen, dass es gut geschützt, erfolgreich und lebenswert ist. Wir müssen die Verantwortung in unsere eigenen Hände nehmen. Die Zeit, in der Europa sich für seinen Schutz auf externe Kräfte verlassen hat, ist vorbei. Wir verfügen über genügend eigene Stärke – wir müssen sie nur erkennen. Und die Ukraine ist eine zentrale Quelle dieser echten europäischen Stärke“, erklärte der Außenminister.
Außenminister Sybiha nahm außerdem an der Podiumsdiskussion „Spotlight: Security Guarantees for Ukraine“ gemeinsam mit den Außenministern Frankreichs, Großbritanniens und der Niederlande teil. Dabei betonte er, dass europäische Sicherheitsgarantien für die Ukraine zugleich Sicherheitsgarantien für ganz Europa seien. „Die Frontlinie in der Ukraine ist auch eine europäische und transatlantische Frontlinie“, erklärte er.
Während des Treffens der G7-Außenminister mit der Ukraine informierte Sybiha die Partner über den verstärkten russischen Terror gegen die ukrainische zivile kritische Infrastruktur vor dem Hintergrund der starken Winterkälte. Nach Angaben des Ministers bleiben infolge der Angriffe Millionen Menschen ohne Strom, Heizung und Wasser.
Der Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz übersetzt.