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Erster Vizebürgermeister Odesa trifft sich mit den Vertretern des Deutschen Tierschutzbundes e.v.: Pilotprojekt zur Sterilisation sorgt für Lob der Fachleute und Einwohner
Veröffentlicht am 01 August 2017 Jahr 11:28

Erster Vizebürgermeister Odesa hat sich mit den Vertretern des  Deutschen Tierschutzbundes e.v getroffen.

Im Stadtamt Odessa hat die Beratung unter Leitung des ersten Vizebürgermeisters Anatolij Orlowskij mit den Vertretern des deutschen Tierschutzbundes stattgefunden.

Gestern, am 20. Juli 2017, hat im Stadtamt  Odesa unter Leitung des ersten Stellvertreters des Bürgermeisters von Odesa Anatolij Orlowski  die Beratung mit den Vertretern des deutschen Tierschutzbundes stattgefunden.

An der Beratung haben teilgenommen: Abgeordneter des Stadtrats Odesa Alexander Iwanizkij,  Direktor des Departements für Ökologie und  Entwicklung der Erholungszonen Tatjana Kasko, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes Thomas Schröder, Mitglied des Präsidiums des Deutschen Tierschutzbundes  und Direktor der Akademie des Tierschutzes  Brigitte Rouche, Leiter des Projektes Odesa,  Mitglied des Deutschen Tierschutzbundes Gerd Fischer,  wissenschaftliche Leiterin des Projektes Odesa Dorothea Fritz, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Akademie des Tierschutzes  und  Mitglied des Deutschen Tierschutzbundes  Andrea Furler,  Direktor der WE «Tierheim zum Schutz der Straßentiere» Naumowa I.I.

Im Jahr 2006 wurde das Gesetz der Ukraine „Über den Schutz der Tiere von der grausamen Behandlung“ verabschiedet, durch den Beschluss des Stadtrates Odesa vom 04.07.2007 Nr.1388-V wurde das „Programm des Tierweltschutzes   und der Regulierung der Population der Straßentiere in Odesa in den Jahren 2007-2015“ angenommen, dessen Hauptforderung ist, die humane Behandlung von Tieren.

Zum Anfang der Realisierung des Programms im Jahr 2007 betrug die voraussichtliche Anzahl der Straßenhunde in Odesa etwa 50-70 Tausend. Nach den Schätzungen des Jahres 2015 wurde  die voraussichtliche Anzahl der Straßentiere auf dem Territorium der Stadt ungefähr bis zu 10 Tausend gesunken. Gesamtzahl der Straßentiere auf den an der Stadt grenzenden Territorien und in der Stadt selbst beträgt ungefähr 20 Tausend.

Das durchführende Monitoring zeugt davon, dass die Methodik Fangen – Sterilisation – Freilassen in  Lebensraum, die im Programm verwendet wird, die Verbesserung des epizoischen und des epidemio-logischen Zustandes der Stadt gewährleistet hat. Auf den Straßen Odesa wurde die Anzahl der Straßentiere wesentlich gesunken, einschließlich der kranken Individuen, die die Träger von Infektionskrankheiten sind, die überwiegende Mehrheit der Tiere sind gegen Tollwut geimpft.

 

Im Laufe der Realisierung des Programms der Jahre 2007-2015 sind mehr als  27 196 Straßentiere gefangen, es wurde eine große positive Erfahrung erarbeitet, die gerecht nicht nur von der deutschen Seite, sondern auch von den Vertretern der Städte der Ukraine, Osteuropas und Italiens bewertet ist. Diese Tatsachen waren bei der Internationalen Konferenz verzeichnet, die durch das Deutsche Tierschutzbund durchgeführt wurde.

Durch den Beschluss  des  Stadtrates Odesa Nr.268-VII von 03.02.2016 ist das Programm des  Tierwelt-schutzes  und der Regulierung der Anzahl der Straßentiere  auf  Jahre 2016-2021 Jahre angenommen, dessen  Ziel die Unterstützung der erreichten Ergebnisse des Programms im Zeitraum seit dem Jahr 2007 bis zum Jahr 2015 ist, und zwar: humane Minderung der Anzahl der Straßentiere (der Hunde) und die Nichtzulassung der Verschlechterung des epidemiologisch und des epizoischen Zustandes der Stadt.

Im Rahmen des angenommenen Programms ist die weitere Zusammenarbeit mit der wohltätigen Einrichtung "Tierheim zum Schutz und Hilfe der Straßentiere“ vorgesehen, die am 6. Kilometer des Ovidiopol-Weges untergebracht ist und durch das deutsche Tierschutzbund finanziert wird. Aus dem  kommunalen Haushalt wird die Erwerbung der Futter und des Impfstoffes für die Hunde finanziert, die auf die Sterilisation und Rehabilitationsperioden  kommen.

Im Zeitraum der Arbeit des Programms für 2016-2017 Jahre sind mehr als 2 262 Straßentiere gefangen, außerdem hat das Programm für 2016-2017 Jahre den Umfang der Tätigkeit erweitert und zur Zeit wird die Arbeit für das Einfangen der Tiere nicht nur auf dem Territorium der Stadt, sondern auch in den umliegenden Gebieten geführt.

Nach den Ergebnissen des Arbeitstreffens der Delegation des Deutschen Tierschutzbundes  hat  das deutsche Tierheim zusammen mit den Vertretern des Stadtamtes Odesa das Projekt der Schnellhilfe  für Straßentiere präsentiert, die zur Zeit  nicht nur auf dem Territorium der Stadt Odesa, sondern auch im ganzen Gebiet funktioniert.

Zur Zeit ist aktuell die Frage über Sterilisation der Straßenkatzen  auf dem Territorium Odesa.  Da durch das  Programm für Tierweltschutz  und Regulierung der Anzahl der Straßentiere  die Sterilisation der Katzen nicht vorgesehen ist, entstand es das Problem, das mit dem unkontrollierten Wachstum dieser Tiere verbunden ist.

Pilotprojekt zur Sterilisation der Katzen mit der Heranziehung der Tierkliniken in der Stadt, das im November 2016 auf der Basis der wohltätigen Einrichtung  "Tierheim zum Schutz und Hilfe der Straßentiere“ startete, machte es möglich, einen Ausweg aus dieser Situation zu finden und wurde von den Einwohnern der Stadt positiv bewertet.

Seinerseits äußert die Führung der Stadt die Dankbarkeit  bei der Lösung dieser Frage und hofft auf die Möglichkeit der weiteren Arbeit zur Sterilisation der Straßenkatzen  auf dem Territorium der Stadt.

 Auskunft

Früher wurde in Odesa, wie in anderen Städten der Ukraine, um die Anzahl der Straßenhunde  zu reduzieren, das Einfangen mit der nachfolgenden Abtötung durchgeführt. Jedoch blieb dabei die Anzahl der Tiere wesentlich ohne Veränderung.

Dann wurde vor der Stadt die Aufgabe gestellt, einen anderen Weg zur Populationsminderung der Straßentiere zu finden, der sich  ökologisch und ethisch bewährt  wird. Humane Lösung des Problems wurde vom Deutschen Tierschutzbund vorgeschlagen: das ist allgemeine Sterilisation von Straßenhunden mit dem nachfolgenden  Freilassen  gesunder und nicht-aggressiver Tiere in  Lebensraum. Um das Verfahren in Odesa auf den Spenden der deutschen Tierschützer zu implementieren, wurde im Jahr 2005 die wohltätige Einrichtung „Tierheim zum Schutz und Hilfe der Straßentiere“ gebaut.

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