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Nord Stream 2: politische Faktoren für die Ukraine berücksichtigen - das Gespräch des Präsidenten mit der deutschen Bundeskanzlerin in Berlin
Veröffentlicht am 10 April 2018 Jahr 18:32

Das Projekt der Gaspipeline Nord Stream 2, die zusätzliches Erdgas von Russland direkt durch die Ostsee über Deutschland nach Westeuropa liefern soll, war eines der Themen im Gespräch zwischen der Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Präsidenten der Ukraine Petro Poroschenko.

"Nord Stream 2 ist ohne, dass wir eine Klarheit darüber haben, wie es mit der ukrainischen Transitrolle weitergeht, nicht möglich", erklärte die Kanzlerin. Aus Sicht der Bundesregierung handelt es sich nicht nur um ein rein wirtschaftliches Projekt. Auch politische Faktoren sind zu berücksichtigen.

Der politischen Dimension des Projekts, sowie der Notwendigkeit, die Transitrolle der Ukraine aufrechtzuerhalten, solle demnächst stärker Rechnung getragen werden, so die Gesprächspartner am Rande des Treffens.

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