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Ankündigung! Vortrag: Lesja Ukraїnka und die ukrainische Moderne
Veröffentlicht am 04 Februar 2021 Jahr 15:34

Sehr geehrte Damen und Herren,


Hiermit möchten wir Sie zum nächsten Vortrag aus der Vortragsreihe „Wissenschaft aus erster Hand“ mit der Organisation von der Deutsch-Ukrainischen Akademischen Gesellschaft und der Botschaft der Ukraine in Deutschland einladen.

Anlässlich des 150. Geburtstags der berühmten ukrainischen Dichterin und Dramaturgin Lesja Ukrainka hält am 25. Februar 2021 um 18:00 Uhr Frau Anastasija Au, M.A., Mitarbeiterin beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag den Vortrag zum Thema „Lesja Ukraїnka und die ukrainische Moderne“, moderiert wird von PD Dr. Alexander Kratochvil, Osteuropawissenschaftler mit den Schwerpunkten Ukrainistik und Bohemistik.

Lesja Ukraïnka lebte in der Epoche der Moderne – einer Zeit großer kultureller Veränderungen und Umbrüche. Literatur und Kunst definierten sich in vielen Bereichen neu, geschaffen wurden neue Konzeptionen und Richtungen, ein neues Verständnis des künstlerischen und literarischen Schaffens. Die Literatur der Moderne ist ein komplexes System, zu welchem auch einige ukrainische Autoren gehörten, unter ihnen Lesja Ukraïnka. Ihr Werk erfuhr verschiedenste Interpretationen schon zu ihrer Lebenszeit und wird bis heute umfangreich rezipiert.

Ihr bekanntestes Werk ist das Drama „Lisova pisnja“, welches mit einer kreativen Vielschichtigkeit beeindruckt. Mehrere Jahrzehnte als soziales Bauerndrama interpretiert, zeigt das Drama in neuen Untersuchungen ihrе moderne Konzeption. Von europäischen Autoren wie Maurice Maeterlinck, Henrik Ibsen und Gerhart Hauptmann inspiriert, verfasste Lesja Ukraïnka ein modernes Drama mit nationalem Kolorit.

Vortragssprache: Deutsch (Fragen können auch auf Ukrainisch gestellt werden)

Diese Veranstaltung findet online mit dem Programm BigBlueButton (BBB) statt. Weitere Details werden kurz vor der Veranstaltung an alle registrierten Teilnehmer gesendet.

Anmeldung bis 24. Februar unter berlin@ukrainet.eu

Details unter https://ukrainet.eu/2021/02/02/au/ 

Vortragende: 2008-2014 studierte Anastasija Au, M.A., Slavische Philologie und Gender Studies im Bachelor, sowie slavische Linguistik im Master an der Georg-August-Universität Göttingen, 2014-2020 – Osteuropäische Kulturstudien an der Universität Potsdam. Das Thema ihrer Masterarbeit ist „Lesja Ukraïnka und die ukrainische Moderne. ‚Lisova pisnja‘ – ein modernes Drama?“ Stipendiatin des DAAD und der Alfred-Krupp-Stiftung, Teilnehmerin an der Internationalen Sommerschule „Ukrainische Sprache und Landesforschung“ in L’viv sowie am Ukrainicum an der Universität Greifswald. Ihr wissenschaftliches Interesse lag von Anfang ihres Studiums in der Ukrainistik. Im Rahmen ihres Studiums befasste sie sich mit der ukrainischen Literatur, Kultur und Geschichte. Letztendlich kristallisierte sich das Interesse im Bereich der ukrainischen literarischen Moderne im fin de siècle, was das Thema der Masterarbeit definierte.

Moderator: PD Dr. Alexander Kratochvil, Osteuropawissenschaftler mit den Schwerpunkten Ukrainistik und Bohemistik, Autor literaturwissenschaftlicher Bücher über die ukrainische und tschechische Literatur; er ist außerdem auch als praktischer Literaturvermittler tätig mit zahlreichen Übersetzungen besonders aus der ukrainischen Literatur, z.B. Oksana Zabužko, Jurij Vynnyčuk oder Oleksandr Irvanec‘.

Vortragsexposé: 

Lesja Ukraïnka lebte in der Epoche der Moderne – einer Zeit großer kultureller Veränderungen und Umbrüche. Literatur und Kunst definierten sich in vielen Bereichen neu, geschaffen wurden neue Konzeptionen und Richtungen, ein neues Verständnis des künstlerischen und literarischen Schaffens. Die Literatur der Moderne ist ein komplexes System, zu welchem auch einige ukrainische Autoren gehörten, unter ihnen Lesja Ukraïnka. Ihr Werk erfuhr verschiedenste Interpretationen schon zu ihrer Lebenszeit und wird bis heute umfangreich rezipiert. Ihr bekanntestes Werk ist das Drama „Lisova pisnja“, welches mit einer kreativen Vielschichtigkeit beeindruckt. Mehrere Jahrzehnte als soziales Bauerndrama interpretiert, zeigt das Drama in neuen Untersuchungen ihrе moderne Konzeption. Von europäischen Autoren wie Maurice Maeterlinck, Henrik Ibsen und Gerhart Hauptmann inspiriert, verfasste Lesja Ukraïnka ein modernes Drama mit nationalem Kolorit.




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