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Tag der Taufe der Kyjiwer Rus durch den Fürsten Wolodymyr den Großen
Veröffentlicht am 28 Juli 2020 Jahr 12:00

Am 28. Juli wird in der Ukraine der Tag der Taufe der Ukraine-Rus traditionell gefeiert. An diesem Tag ehrt man auch den Fürsten der Kyjiwer Rus Wolodymyr den Großen, der im Jahr 988 die Taufe seines Volkes und seines Staates initiiert hatte.

Bekannt ist, dass der Fürst Wolodymyr sich aus den politischen Gründen für die Taufe der Kyiiwer Rus entschied. In der ersten Linie hoffte er darauf, die kriegsführenden Regionen zu vereinen, seine Macht zu stärken und als Folge einen zentralisierten Staat zu schaffen.

Die Taufe der Kyjiwer Rus in den Jahren 987-989 wurde zur Abschlussetappe des dauerhaften Prozesses der Verbreitung des Christentums in der Kyjiwer Rus, das mehr als 100 Jahre dauerte. Und den Grundstein hat die Fürstin Olga, seine Großmutter, gelegt.

Nach dem Religionswechsel schuf Wolodymyr der Größe eine kirchlich-administrative Struktur, die im Byzantinischen Reich und anderen Ländern seines Kulturkreises fungierte. Zwischen den Jahren 996 und 998 wurde die Kyjiwer Metropole geschaffen, die von den griechischen Metropoliten geleitet wurde.

Annahme des Christentums förderte die Verstärkung der Beziehungen zwischen den einzelnen Regionen der Kyjiwer Rus und den europäischen Staaten. Unter seinem Einfluss wurde die Kultur der ostslawischen Regionen bereichert, das kirchlich-staatliche Recht, Schriftsystem, Literatur, Hymnographie, Malerei, Architektur, die vom Byzantinischen Reich angenommen wurden, wurden weit verbreitet. Im Laufe der Zeit wurde Kyjiw zum Zentrum der neuen kulturellen Welt, das sich aufgrund der Synergie der lokalen Sitten und Bräuchen sowie des byzantinischen Einflusses entwickelte.

Die Annahme des Christentums sicherte dem Großfürsten Wolodymyr und seinem Staat den guten Ruf, verlieh einen legitimen Status unter den anderen Ländern sowie stärkte die Haltung deren Herrscher gegenüber der Kyjiwer Rus. Die Taufe der Ostslawen förderte die Verbreitung des Schrifttums. Gerade die Kathedralen wurden zum Zentrum der Entwicklung des Schrifttums. Hier wurden die Bücher umgeschrieben, um das Christentum zu bekräftigen. 

Wolodymyr der Große führte auch die Bildungsarbeit unter der Bevölkerung: Er förderte Buchhandwerk, gründete Bibliotheken und finanzierte Schulen. Unter seiner Leitung wurden zahlreiche Kathedralen errichtet.

Zu den Zeiten der Herrschaft von Wolodymyr wurden die ersten Hrywnjas-Münzen erstellt, die aus jener gegossen wurden, die bereits aus dem Verkehr gezogen wurden. Auf Hrywnja wurde Wolodymyr mit der Inschrift „Wolodymyr auf dem Thron“ abgebildet. 

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